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Die Festung Rockt 2014

Kronach – Alle Jahre wieder wird die Festung Rosenberg in Kronach erschüttert von harten Gitarrenriffs, Schlagzeugsolos und Gebrülle! Wir waren wie die Jahre zuvor live vor Ort!

1.700 Karten sind im Vorverkauf gekauft worden -> ausverkauft! Das gab es noch nich bei Die Festung Rockt, das Festival, das nun schon seit 2007 besteht. Nach einem leckeren Eis in der Fontana Kronach ging es Richtung Festung.

Das Gelände 

Dieses Jahr hat man die Bühne auf die andere Seite des Geländes gesetzt, somit mussten die Bands mit ihren Bussen nicht mehr durch die Leute fahren und es war fühlbar mehr Platz vorhanden! Getränke wie Essen gab es in den hinteren Bereichen. Die Sonne war dem Festival wohlgesonnen, schon die Tage zuvor, es gab keine Schlammschlacht wie 2013.

White’s Black 2

Die Lokalmatadoren aus Kronach haben den Bandcontest im Struwwelpeter mit bestritten, haben super abgeschnitten und durften somit als Erste ran. Mit einem guten Rocksound starteten sie würdig das Festival. Die Kronacher Jungs stellten dort auch ihr erstes gemeinsames Album Evolutionary Progress vor, welches auf der Festung Rockt ihren Verkaufsstart hatte.

White’s Black 2 Info: Offizielle Facebookseite | Album kaufen

Jetzt erst einmal was zu trinken holen! Bei einem kühlen Radler im Schatten konnte man schön der Musik lauschen.

Pistol:Nose:Puma

Die 4 Jungs aus Naila machten sich bereit. Wir trafen sie schon bei Rock im Wald 2012. Mit seiner gewaltigen Rockstimme brachte Sänger und Bassist Hohby die Leute zum Feiern, Dieses mal mussten wir sogar zuschlagen und ihre EP “ROCK`N`ROAR”  kaufen. 

Pistol:Nose:Puma Info: Homepage | Offizielle Facebookseite 

Der Hunger wurde nun doch ein bisschen groß. Zur Auswahl stand der Kronacher Pizzaservice, Antje’s Crepes, Sub Kronach und der VoKü Kronach. Wir probierten uns durch alle vier durch und fanden jede Angebotene Speise ob eine Schinkenpizza, Crepes mit Zucker und Zimt, SpecialSandwich oder einen veganen Burger. Alles war total lecker und für ein Festival waren die Essenspreise in Ordnung.

Ronzn und die Zauberschnecken

Jetzt wurde es noch einmal heimisch! Die Jungs aus Kronach konnten wir schon in einer anderen Location und in anderer Funktion fotografieren und hören (Zur Galerie). Sie gewannen sogar den Bandcontest im Struwwelpeter um die begehrten Plätze im Line Up mit den Stars! Mit ihrem gewohnt lässigen Rock, wurde es zwischen den kühlen Burgmauern nochmal warm.

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The Detectors

Nun kam der erste Act, der nicht aus dem fränkischen Raum stammt. In ihrer Musik wie auch in der Kleidung war eine klare politische Botschaft “Antifaschistische Aktion” Die Punkrocker aus Lübeck machten richtig Laune. Die Fans honorierten das. So langsam wurde es immer voller vor der Bühne.

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Jetzt aber erst einmal wieder was gegen den Durst machen! Hoppala! Was ist denn da los? Vor der Biertheke hat sich eine endlos wirkende Schlange gebildet, links von der Theke war aber nichts los, also bestellen wir eben dort. An den ganzen Leuten vorbei, ging es dann auch ganz fix. Dennoch, ein Bierwagen bei 1.700 erwarteten Gästen? Veranstalter Samuel Rauch hat schon Besserung für nächstes Jahr versprochen:

Wir möchten uns für die Probleme am Bierausschank entschuldigen und versprechen, da nächstes Jahr ordentlich nachzulegen.” – Struwwelpeter Kronach | Offizielle Facebookveranstaltung 

Feine Sahne Fischfilet

Nun wurde es fein! Mit Sahne und ähm Fischfilet. Kurioser Name, klasser Sound! Die Punkrocker aus Greifswald brachten einen total frischen Wind rein. Wir würde es als deutscher Ska Punk bezeichnen. Hier auch wieder die klare Aussage “Gegen Faschisten!”. Die Fans schwenkten Antifa Fahnen und feierten die Band. Wir finden das politische Engagement total klasse! Am Schluss lud Sänger Jan noch alle, die wollten, zum gemütlichen Schnapstrinken ein, außer denjenigen mit einem T-Shirt von einer  rechtsorientierten Band.

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Distemper

Nun kam internationaler Flair in die Festung Rosenberg! Die russische Ska Band Distemper brachte das beschauliche Kronach ganz schön ins wackeln! Schade das wir kein russisch verstehen können, somit können wir nicht genau sagen was da nun eigentlich geredet wurde.

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We Butter The Bread With Butter

Nun mal Butter bei die Fische! Nein, auf’s Brot! Es war ein ziemliches Gegrunze (liebevoll auch “gutturaler Gesang” genannt) was Sänger Paul da von sich gab. Wir haben die Jungs davor noch nie gehört oder gesehen, deswegen waren wir ziemlich überrascht. Die neuvertonten Kinderlieder wie auch deren eigenen Sachen hörten sich aber noch nicht einmal so schlecht an. Inzwischen bebte und wackelte auch die ganze Festung schon.

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Itchy Poopzkid

Jetzt kam Nutella auf die Bühne! Zumindest die erwachsene Version davon. Nutella war die Schulband um die 3 Jungs und somit der Einstieg in die musikalische Welt. Und diese Welt hat sie schon weit gebracht. Als besonderes Schmankerl wurden die Fans aufgefordert einen Koffer stabil zu halten. Mund- und Gitarrenbenutzer Sibbi stellte sich darauf und rockte über/in/mit den Fans! Genial! Und auch geniale Bilder dazu! Nun wurde auch von den Fans das Crowdsurfen begonnen! Selbst wir legten einmal Stift und Zettel, wie auch die Kamera beiseite und hüpften in den Circle Pit. Folgen: Blaue Flecken überall am Körper. Aber es hat Laune gemacht!

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Emil Bulls

Nun war der Headliner dran! Emil Bulls und Die Festung Rockt pflegen eine innige Beziehung, schon zum 3ten mal waren sie nun zu Gast im schönen Kronach! 2012 haben auch wir sie schon live gehört (Zum Flashback). Eine kleine Verzögerung gab es aber noch, beim Soundcheck musste wirklich alles Stimmen.
Hier mal ein ganz kurzer Break. Uns ist schon bei Pistol:Nose:Puma aufgefallen, dass ab und zu die Boxen komischen knackten, erst bei Emil Bulls wurde ein defektes Kabel ausfindig gemacht und wurde prompt getauscht. Vielleicht hätten wir, nachdem es aufgefallen ist was sagen sollen, taten dies aber leider nicht. Wir belobigen hiermit auch Besserung!
Nun ging es aber dann gleich steil los! Die Jungs kamen auf die Bühne und es krachte gleich gewaltig. Mit dem besten was ihre ganzen Werke hergaben rockten sie gewaltig die Bühne!
Fotografisch gesehen mussten wir aber sehen, das Sänger Christoph sich ziemlich im dunklen aufhielt. Dennoch ist das ein oder andere gelungen! Wie ein befreundeter Musiker einmal sagte: “Wir sind nicht dazu da um für die Fotografen zu spielen”. Das soll aber kein Kritikpunkt an die musikalische Leistung der Band sein!
Musikalisch waren sie total top!

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Fazit:

Es war mal wieder ein total schöner Tag bei Die Festung Rockt, wir hatten sehr viel Spaß, es gab gute Musik, superfreundliche Leute. Die Getränkepreise waren total human! 1 € für ein 0,5 Wasser. 1,50 € für 0,5l Spezi, Limo, 2,50 € für ein Bier. Wir finden es schade das es schon vorbei ist, freuen uns aber riesig auf nächstes Jahr!

Dankeschön an Samuel Rauch, Jugendklub Struwwelpeter und auch einen riesigen Dank an meine nette Begleitung die diesen Tag noch schöner gemacht hat! 

Und hier nun die Bilder von diesem super Festival