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JaiCo 2014

Coburg – Japan, Manga, Anime, Yu-Gi-Oh und Spielefans waren eingeladen zur diesjährigen Japan in Coburg (JaiCo). Wir haben uns diese Convention auch mal genauer angesehen.

In der ehemaligen Halle des HSC Coburg 2000, in der Sporthalle am Anger, fand am 21. Juni die 3. JaiCo (Japan in Coburg) statt. Natürlich wollten wir uns mal ansehen, was denn nun auf dieser Convention so passiert.

In den Jahren 2012 und 2013, war die JaiCo noch um Jugendzentrum Coburg untergebracht, doch aus Platzmangel wurde für dieses Jahr, die auf der anderen Straßenseite gelegene Sporthalle gemietet. Rund 400 Besucher waren vor Ort, viele von Ihnen wunderschön kostümiert in ihren verschiedenen Manga Outfits, eins toller und aufwendiger als das andere. Es gab sogar ganze 5 Pickachus zu sehen.

Der Eintritt, wie auch die Getränke und Essenspreise waren total human. Für Erwachsene betrug der Eintrittspreis 5 €, für Kinder bis 12 Jahre 3 €, wollte man am Yu-Gi-Oh Turnier teilnehmen, wurde eine kleine Teilnahmegebühr fällig. Bei einer Club Mate für 1,50 € (zzgl. 0,50 € Pfand) und einer Ramen Suppe für 1 € und einer Waffel für 0,50 € lies sich super eine kleine Mittagspause vor Ort einrichten. Wir waren erstaunt, als wir zu unserer Suppe keinen Löffel bekommen haben. “Die Nudeln isst man mit den Stäbchen, die Suppe schlürft man dann heraus, richtig japanisch eben”, hieß es auf Anfrage beim Catering. So geschickt waren wir dann doch nicht mit dem Schlürfen, sodass die Suppe das ein oder andere mal über geschwappt ist. Aber mit den Stäbchen hatten wir ein gutes Japan Feeling. Sushi gab es zwar auch, haben wir aber keines gegessen.

All diejenigen, die kostümiert kamen; obwohl man kostümiert gar nicht sagen darf, es ist “Cosplay” das Nachstellen in Aussehen und Verhalten einer Manga, Anime oder Computerspielfigur, gab es einen Cosplay Wettbewerb. Den ersten Platz sicherte sich das verwirrte Goldini und Professor Eich (Pokémon), Zweiter Platz belegte ein Samurai Ryuma aus One Piece und last but not least Platz 3 wurde Zacharie aus OFF

Das Yu-Gi-Oh Sammelkartenspiel Turnier war auch in vollem Gange, die Teilnehmer mussten ihre eignen Decks (Kartenstapel) mitbringen und dann ging es mit den offiziellen Turnierregeln los. 35 Minuten hatten die Kontrahenten Zeit in einem “Best of 3″ Match, den anderen zu Schlagen.

Im GamesRoom standen verschiedene Konsolen für die Besucher bereit, Sponsor Nintendo lieferte zwei Wii, einen N64 und eine nagelneue Wii U. An allen Spielekonsolen hing ein freundlicher Hinweis, kein Idiot zu sein und andere auch spielen zu lassen. Es wurde auch freundlich druchgewechselt, falls jemand spielen wollte. Im GamesRoom wurden sogar 3 Turniere veranstaltet, einmal in Pokémon 3DS (Nintendo 3DS), Super Smash Bros Brawl (Nintendo Wii) und Mario Kart (Nintendo Wii).

Für Interessierte, die zeichnen, nähen, basteln oder die Kunst des schönen Schreibens (Kalligraphie) erlernen wollten, standen für die Besucher unterschiedliche Workshops zur Verfügung. Verschiedene Gastbeiträge auf der Hauptbühne, so wie ab und an ein Anime der abgespielt wurde, brachte viel Abwechslung herein. Was auf einer Messe oder eben Convention nicht fehlen darf sind Händler, es haben sich auch einige eingefunden die Mangas, Kuscheltiere und was eben das Fan Herz begehrt anboten. Sogar ein neuer Stand namen Teeprinzip, der japanischen Tee mit passendem Geschirr anbot.

Gerade als wir  gehe wollten, hörten wir aus Richtung der Hauptbühne Musik, also sind wir noch einmal hin gegangen. Die PokéWalkers zeigten ihre Bühnenshow “Super PokéBros.” Mit Tanz, Musik, und viel Spiel zeigten sie eine wunderschöne Darbietung, aber leider nicht komplett! Um die komplette Show zu sehen, wurde eine höfliche Einladung an die diesjährige GamesCom herausgegeben.

Fazit: Unser Fazit in diesem neuen Genre ist sehr positiv. Die JaiCo schafft ein super Umfeld für Fans, aber auch für Interessierte an Anime, Manga, Cosplay und Games. Hoffentlich sind wir nächstes Jahr auch wieder vor Ort und das es nächstes Jahr noch mehr Leute, noch mehr Cosplay, noch mehr Händler geben wird. Vielleicht ist ab 2016 sogar die Sporthalle Anger zu klein. 

Hier nun die Bilder, die wir von unserem Besuch mitgebracht haben: